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Von den Entwicklungen und Erfahrungen in anderen Ländern zu lernen bzw. die eigenen Erfahrungen damit zu ergleichen war schon immer gut und wichtig (um so mehr, wenn sie sich auf einem ähnlichen Entwicklungslevel befinden wie die BRD). Ganz besonders  gilt das allerdings - in den Zeiten der Einführung des Euro und der europäischen Einigung von oben und im Sinne des Kapitals - für die politischen und sozialen Kämpfe und Bewegungen im übrigen Westeuropa. Aus diesem Grund hier ein Interview mit mehreren römischen Studis, die in der überraschend starken Bewegung gegen die Erhöhung der Studiengebühren und das neue Hochschulgesetz aktiv waren und sind, die im Frühjahr vor allem in Rom, aber auch in Bologna, Florenz und anderen Teilen Italiens zu beobachten war. Wir entnehmen es der in Mailand produzierten, linken italienischen online-Zeitschrift “REDS” Nr. 48 vom Juni 2001.

(Vorspann, Übersetzung und Anmerkungen in eckigen Klammern: Antifa-AG der Uni Hannover)

“Gebühren ?
Die bezahlen die Massen.
Millionen und Abermillionen ?  Die rauben die padroni !”

Interview mit der Bewegung der Hochschulangehörigen. Rom, Universität “La Sapienza”, besetzter Hörsaal II der Fakultät Literaturwissenschaften.

Zehn Jahre nach der “Bewegung der Panther” sind die Hochschulangehörigen wieder daran gegangen, die Fakultäten zu besetzen. Es ist eine der bedeutendsten Mobilisierungen der letzten Jahre und man verbindet sich, wie wir den Stimmen der Protagonisten entnehmen werden, mit der großen Bewegung der Lehrer und der übrigen Beschäftigten der Schule gegen die Hochschulreform. Es ist ein Kampfprojekt gegen den Plan zur Umstrukturierung der Bildung im Dienste der Unternehmen und der Arbeitsausbeutung. Wir sind nach Rom gefahren, um mit diesen Studenten des Jahres 2001 zu sprechen. Nach den Osterferien, den Brückentagen Anfang Mai und den Prüfungen, die drohen, geht die Mobilisierung zurück, aber im Hörsaal II der Literaturwissenschaften wohnen viele Jugendliche der Vorführung eines Videos über die Frage der Autorenrechte bei Büchern und über die Normen, die das Fotokopieren der Texte regeln, bei. “Aber wer spricht da im Video?”, frage ich Arianna. “Das ist Lorenzo, einer von uns, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat...”

Die Vorführung endet und Arianna zeigt mir Danilo und die Anderen, die gerade rausgehen. Fabrizia, die das Treffen organisiert hat, kommt an. Ich stelle mich vor, verteile Ausdrucke des Titelblattes der letzten Nummer und ein bißchen Material von “REDS” und vereinbarungsgemäß setzen wir uns um den Tisch auf dem Korridor. “Habt Ihr etwas dagegen, wenn ich den Recorder anmache ?”  Stefania antwortet: “Wenn den alle Journalisten benutzen würden, würden sie weniger Scheiße schreiben.” Als ich höre, daß ich unter die Journalisten eingeordnet werde, überkommt mich ein Schauer, aber wenigstens beginnen wir so mit einem schönen Gelächter.

Die erste Frage ist vorgezeichnet, dient aber dazu, das Eis zu brechen:

Wie würdet Ihr einem, der nichts darüber weiß, die Gründe für diese Mobilisierung erklären ?  Weshalb hat man protestiert ?

Dek:

“Vor allem gab es eine praktische Frage. Während der Weihnachtsferien hat der Verwaltungsrat eine Verfügung beschlossen, die zu einer Erhöhung der Gebühren für alle Einkommensgruppen um 40% und zur Erhöhung um 70% bei der letzten, der niedrigsten Gruppe, führte, die somit im wesentlichen beseitigt und mit der vorletzten zusammengelegt wurde. In den Sitzungsprotokollen, die wir durchgeackert haben, haben wir fürchterliche Begründungen für diese Entscheidung gefunden: Da es sich niemand mit 35 Millionen Lire Jahreseinkommen <17 900 Euro> erlauben könne, die Kinder zum Studieren auf die Universität zu schicken, haben sie beschlossen, daß es sich um eine aus Steuerhinterziehern zusammengesetzte Gruppe handeln würde. Die Empörung über diese Entscheidung ist derart gewesen, daß sie 8 000 Studenten auf die Straße, zum Besetzen usw. gebracht hat. Aber für uns ist ein weiteres Element sehr wichtig: die Opposition gegen die Zecchino-Reform, gegen die Einfügung der Kredite, gegen die Reform des 3 + 2, gegen die Anwesenheitspflicht, die die arbeitenden Studenten ausgrenzt, gegen die angebliche Demokratisierung der Lehrveranstaltungen, die aber gar keine ist.

Das 3 + 2 erscheint wie eine Supermarkt-Formel. Es geht dabei aber um die beiden Zyklen: das kurze dreijährige Diplom und das <zusätzliche> zweijährige zur Spezialisierung. Das Kurz-Studium ist Vorbereitung für eine Reihe von Anstellungen. Es würde keine kulturelle Bildung im eigentlichen Sinne bieten, sondern die berufliche Kanalisierung der Studien, ein Buchstabenwissen, das auf die Einfügung in bestimmte Berufe abzielt. Dies ist verbunden mit einem Projekt der Infiltration vieler Unternehmen in die Universität. Verschiedene Passagen der Reform tendieren dazu die Universität an die Unternehmen zu binden, indem sie ihnen erlaubt, ohne präzise Regeln und Kontrollen, Kurse für Angestellte und Facharbeiter zu finanzieren, die auf der Grundlage der Erfordernisse des Marktes ad hoc geschaffen werden. <Das ergibt:> Eine Universität, die nicht nur darauf ausgerichtet ist, die Arbeitskräfte zu produzieren, die den Unternehmen in jenem Moment dienlich sind, und keine freien Bürger auszubilden, die in der Lage sind, ihren Beruf zu wählen. Eine Uni, die auch für die Schaffung einer Armee von prekär Beschäftigten verantwortlich ist, weil sich nach einer Weile das Produktionsinteresse des Unternehmens gemeinsam mit dem Markt ändert und die Arbeitskräfte (die wahrscheinlich mit einem befristeten Vertrag beschäftigt sind) nach Hause gehen können oder jedenfalls gezwungen sein werden, wieder in den ‚Bildungs‘-Prozeß zurückzukehren - mit immer unvorteilhafteren Perspektiven.”


Gibt es eine Verbindung zur Reform der Grundschule ?

Dek:

“Sicherlich. Es handelt sich um einen umfassenden Plan zur Reform des Erziehungswesens. Die ‚fortlaufende Bildung‘ könnte uns auch gefallen, wenn es sich um eine wirkliche Fortbildung für die Lehrer, z.B. bezüglich der neuen Technologien, handeln würde. Aber hier geht es um etwas anderes.”

Stefania
:

“Die Reform der Zyklen ist bloß der Anfang der Zecchino-Reform gewesen. Es handelt sich aber um einen umfassenden Plan, der auch die Arbeitswelt einbezieht. Sie betreiben den Ausverkauf des Wissens. Es gibt kein allgemeines Bewußtsein deiner Rechte. Und dann findest Du Dich in einem schönen Call Center wieder, mit einem schönen, immer nur für ein Vierteljahr geltenden Arbeitsvertrag. Sie bilden Arbeiter-Ware aus: Die Arbeit behandeln sie wie eine Ware, die von der Nachfrage und ihren Marktschwankungen bestimmt wird.”

Kommen wir zur Bewegung ? Was habt Ihr gemacht ? Wie hat man sich organisiert ?

Danilo:

“In bestimmten Aspekten ist dies vielleicht ein Embryo einer Bewegung gewesen. Sie hat in bezug auf die Gebührenfrage begonnen, bei der sich ein sehr großer Konsens gebildet hat und dann hat sie die Reform als zentrales Thema aufgegriffen. Aber in bezug auf diese ist die Debatte auch widersprüchlich, sind die Positionen vielfältiger gewesen. Noch gibt es keine gemeinsame Auffassung darüber, was die Reform auf dem Arbeitsmarkt darstellt.

Vom organisatorischen Gesichtspunkt aus, hat die Bewegung mit der Besetzung der Büros einiger Fakultätsleitungen (vier ganz exakt) ihren Anfang genommen, die von Polizei und Carabinieri in einer nächtlichen Blitzaktion geräumt worden sind. Aber die Reaktion auf die Räumung ist unglaublich gewesen: Die 8 000 Leute auf der Demonstration am 21.März stellten auch eine starke Reaktion des Stolzes der Studenten dar. Dann die Demonstration am 22.März vor dem Palazzo Chigi < dem Sitz des italienischen Ministerpräsidenten> gegen die Anhebung der Verdienstkriterien für die Bewilligung der Stipendien, die Besetzung des Rektorats (was seit 1977 nicht mehr geschah), die vielleicht spontaneistisch, aber wichtig war, weil entschlossen und radikal. Und schließlich diese Demonstration am 8.Mai mit der Nachricht eines sehr partiellen Erfolges. (Der Rektor hat erklärt, daß die Erhöhung der Gebühren dank neuer nationaler Finanzmittel empfindlich reduziert wird.) Heute ist die Welle der Mobilisierung am Sinken, aber die Gruppen in den Fakultäten sind weiter dabei eine geduldige Analysearbeit bezüglich der Reform zu machen.”

Während der Bewegung der Panther <1990> (damals war ich ein Erstsemester) gab es zwei Positionen, die sich in der Führung des Protestes gegenüber standen: Die reinen Bewegungsorientierten, die das Verschwinden oder die Unsichtbarkeit jeglicher Organisation wollten, um den Versammlungen und den Koordinationen Raum zu lassen und diejenigen, die stattdessen vertraten, daß die politischen Gruppen (in der damaligen Zeit Democrazia Proletaria, die Autonomen, der kommunistische Jugendverband FGCI etc.) keine Angst haben sollten sich zu zeigen, Orte für separate Debatten haben, wachsen und sogar die Führung der Bewegung anstreben und einnehmen sollten. Welches ist die Rolle ist die Rolle der organisierten Gruppen innerhalb dieser Bewegung gewesen ?  Sind sie aufgetreten oder haben sie sich versteckt ?  Welchen Beitrag haben sie geleistet ?  Wie denkt Ihr darüber ?

Danilo:

“Gute Frage. Ich antworte für mich selbst. Ich glaube, daß die Bewegungen unterstützt werden müssen. Sie können in bezug auf einige Streitfragen Erfolge erzielen, aber wenn es keinen Ort gibt, wo die Ergebnisse während des Rückflusses angesammelt werden, schafft man gar nichts. Es sei denn, daß es zu einer Steigerung und zu einem revolutionären Bruch kommt. Die Bewegung kann die Rolle des politischen Subjektes nicht ersetzen. Vor der Bewegung gab es jedenfalls nur die Koordination der Kollektive, innerhalb der es - wie immer - verschiedene Seelen gab. Ich persönlich bin in einem Zirkel des PRC.” <PRC = Partito della Rifondazione Comunista = Partei der Kommunistischen Neu/be/gründung, die bei den jüngsten Parlamentswahlen landesweit 5% der Stimmen erhielt; in Rom traditionell 8 - 9%>

(Die anderen Anwesenden kommen aus dem Bereich der <von linken Jugendlichen in besetzten und selbstverwalteten Häusern und Fabrikgeländen eingerichteten> centri sociali, ebenfalls aus dem PRC und ein “Anarchist ist dabei. Nicht in dem Sinne, daß er anarchistische Zirkel besucht, sondern weil er niemals in irgendeine Partei eintreten wird, erklärt er.)

Danilo:

“Alle haben jedenfalls einen Beitrag geleistet. In einem gewissen Sinne auch die <größte italienische Gewerkschaftszentrale> CGIL bzw. die COBAS Scuola <Basiskomitees Schule = unabhängige linke Basisgewerkschaft in den Schulen, die dort recht stark und kämpferisch ist>. Dir eine Skizze der verschiedenen Seelen anzufertigen, ist ein bißchen kompliziert. Aber jetzt wo die Bewegung im Rückfluß ist, gibt es Studenten, die unorganisiert waren und nun beschließen, in eine Studiengruppe zu gehen oder vielleicht auch in eine politische Gruppe.”

Ziehen wir eine Bilanz und skizzieren wir die Perspektive dieses Kampfes. Was erwartet uns ?

Danilo:

“Vor allem hoffen wir, einen konkreten Sieg in bezug auf die Frage der Gebühren zu erreichen. Es stimmt, daß das nur die unmittelbarste Frage ist. Aber sie ist grundlegend, weil es uns gelingen muß zu zeigen, daß Kämpfen richtig ist, daß es schön, aber auch nützlich ist. Das würde uns Glaubwürdigkeit und Vertrauen geben. Die Perspektive wird dann das vollständige Zur-Diskussion-Stellen der Universitätsreform sein und wir hoffen auf einen starken Neuaufschwung der Mobilisierung im Herbst, wenn ihre Annahme vorgesehen ist. Wie, das wissen wir noch nicht. In einigen Fakultäten (wie z.B. in den Politikwissenschaften) nehmen sich die Kollektive vor, das Instrument der nächsten Mobilisierung zu sein. In der Soziologie hat sich ein Einheitskomitee gebildet, in den Literaturwissenschaften ist die Situation noch im Fluß. Ein wichtiger Fortschritt wird es sein, die Analyse der Reform und ihre möglichen Folgen zu vertiefen und mit den anderen Bereichen in anderen Städten zu teilen. Die nationale Versammlung, die wir in Rom in den letzten Tagen der Besetzung gemacht haben, hat gezeigt, daß die Bewegung in bezug auf die politische Frage noch keinen nationalen Atem hat.”

Eine Frage an Stefania und Fabrizia: Wir von “REDS” beklagen oft, daß es in den Zirkeln des PRC und allgemein in den Versammlungen und an den Orten, wo Politik gemacht wird, Verhältnisse gibt, die es nicht allen leicht machen, sich auszudrücken und zu reden. Häufig sind es die Frauen oder die schüchternsten Männer, die keine aggressiven Verhaltensweisen draufhaben, die nicht reden. Wie denkt Ihr darüber und wie ist es von diesem Gesichtspunkt aus in der Bewegung gelaufen ?

Stefania:

“Die Politik ist seit jeher männlich und diese Begrenzung gehört wiederum zur Gesellschaft. Aber ich würde nicht sagen, daß in der Bewegung eine Ungleichheit zwischen den Geschlechtern eine Frage gewesen wäre. Das Problem ist die Schüchternheit. Es gibt eine Verlegenheit / eine Qual zu vielen Leuten zu sprechen. Aber ich habe daraus niemals eine Geschlechterfrage gemacht. Wenn ich in der Versammlung geredet habe, hat sie mir zugehört, mich unterstützt oder mir widersprochen je nach den Ideen, die ich eingebracht habe. Ab und zu hat es Augenblicke der Spannung und Aggressivität gegeben, aber im Allgemeinen ist es gerade die Versammlung in ihrer Gesamtheit gewesen, die dagegen rebelliert und dafür gesorgt hat, daß alle reden konnten. Es hängt vom Verhalten der Masse ab.”

Fabrizia:

“Meiner Meinung nach muß man zwischen der Bewegungsrealität und z.B. derjenigen einer Partei unterscheiden. Die Versammlung der Bewegung ist ein fruchtbares Terrain für Persönlichkeitsdynamiken. Die spontane Komponente ist stark und so kommt es, daß starke Persönlichkeiten die Führer werden. Es bildet sich eine Dynamik, die es für einige schwierig macht, in die Diskussion einzugreifen - besonders gegenüber vielen Leuten, die sich nicht kennen. In einem <Partei-> Zirkel ist die spontane Komponente sehr viel reduzierter. Man kommt sich langsam näher. Es wird eine mehr oder kontinuierliche Beteiligung verlangt und nach einer Weile kennt man sich besser. Aber es stimmt, daß es in einer Versammlung immer neue Leute gibt, die man niemals zuvor gesehen hat, und man muß sich sehr sicher fühlen, um sich zu exponieren und zu reden.”

(Es ist dabei spät zu werden und ich möchte mit einer persönlichen Erinnerung schließen, den emotionalen Strang berühren, wahrscheinlich weil ich sentimental bin. Meine Gesprächspartner zeigen sich auf diesem Gebiet eher reserviert, bleiben ernst und reden über Politik.)

Erzählt Ihr mir eine schöne Erinnerung, einen emotionalen Moment ?

Fabrizia:

“Die schönste Sache ist, wie alles ausgebrochen ist. Die spontane Beteiligung der Leute. Am Tag der Demonstration und der Besetzung des Rektorats dachte niemand, daß wir so viele und so stark sein würden.”

Dek:

“Das stimmt. Aber es gibt auch eine andere Seite der Medaille. Nämlich, daß - als wir auf der Straße ankamen - es viel mehr Leute waren als diejenigen, die die Linie in der Versammlung beschlossen hatten und man manchmal die Kontrolle verliert. Es wird weniger der Kopf benutzt und mehr aus dem Bauch heraus gehandelt. Der Bauch ist gut, aber auch der Kopf ist nötig !”

Fabrizia:

“Für mich ist der vielleicht nicht emotionalste, aber bedeutendste und bemerkenswerteste Augenblick der unserer Beteiligung an der Demonstration der COBAS Schule gewesen. Ich glaube es war am 31. März in Rom. Zum ersten Mal ist es uns gelungen, die studentischen Forderungen mit der politischen Frage der Arbeit zu vereinen. Ich glaube, daß, wenn es uns nicht gelingt, den Protest vom universitären Bereich auf den gesamten auszuweiten, wir die Widersprüche nicht überwinden können und verlieren werden. Sie sagen Dir, daß Dir die Reform den Eintritt in die Arbeitswelt erleichtern wird und in dieser Hinsicht sind die Studenten verwundbar, fangen sie an in Verwirrung zu geraten und reden von ‚akzeptablen Kompromissen‘. Es gibt die Angst arbeitslos zu bleiben. Aber der Punkt ist: Welche Arbeit steht uns bevor ?  In welchen Arbeitsmarkt fügen sie uns ein ?  Man muß begreifen, daß die Reform nur ein Versatzstück eines sehr viel umfangreicheren Prozesses ist, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Dieses Bewußtsein muß man noch schaffen.”

(Das Material ist reichlich und es ist Zeit fürs Mittagessen. Jemand liest und kommentiert zusammen mit einem Anderen die Wahlerklärung von “REDS”, die ich auf dem Tisch liegen gelassen habe. Einer bedankt sich, will aber keine Artikel, die Wahlempfehlungen geben. Wir tauschen einige Telefonnummern aus und verabschieden uns voneinander. Arianna ist bereits gegangen, aber vor den Anderen hatte ich auch sie um einen persönlichen Kommentar und “ihre schönste Erinnerung” gebeten.)

Arianna:

“Die schönste Sache ?  Nachts in die Universitätsstadt zu kommen, die Lichter zu sehen und zu denken, daß die Uni für diese Nacht Dein ist. Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Jett scheint es unglaublich, daran zu denken, daß all dies hier passiert ist - in diesen Korridoren, wo sie Dir alles verbieten... Wie immer es ausgeht, diese Erfahrung hat mir den Willen und das Vertrauen zurückgegeben die Dinge zu tun.”